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Otto Baer Haus

AWO Seniorenzentrum Jerichow  

OBH WebansichtIMG 2963

 

Elslakenweg 1
39319 Jerichow

Einrichtungsleitung: Angelika Jentsch

Tel.: 039343 34880
Mail-Kontakt  
Qualitätsbericht  
Veranstaltungskalender 1. Halbjahr 2016


 

Haus und Zimmer

Hausgemeinschaften mit familienähnlichen Strukturen

Das Otto Baer Haus AWO Seniorenzentrum Jerichow befindet sich in landschaftlich reizvoller, grüner Umgebung an einem alten Elbarm zwischen Stendal und Genthin. Die 2012 nach neuestem Standard errichtete Pflegeeinrichtung mit 36 Einzel- und 6 Doppelzimmern bietet zeitgemäßes Wohnen für pflegebedürftige Menschen. Durch familienähnliche Strukturen in Hausgemeinschaften soll der Verlust der bisherigen vertrauten Umgebung weitestgehend kompensiert und die Pflege für unsere Bewohner noch angenehmer werden. Unser qualifiziertes Pflegeund Betreuungsteam sorgt rund um die Uhr für das Wohlbefinden der im Haus lebenden Menschen und gibt ihnen durch menschliche und pflegerische Zuwendung ein Gefühl von Wohlbefinden und Geborgenheit.

In jeweils 4 Wohngruppen leben 12 Bewohner, die von einer Bezugsperson begleitet werden. Der Tagesablauf orientiert sich am normalen Alltag einer Familie. Zentraler Bereich jeder Wohngruppe ist jeweils eine große und moderne Wohnküche mit angrenzendem Aufenthaltsbereich. Hier ist Treffpunkt für die Bewohner und Mittelpunkt für soziale Aktivitäten wie kochen, backen, Einnahme der Mahlzeiten etc.

Ausstattung der Zimmer

Die Bewohnerzimmer sind seniorengerecht gebaut und verfügen über barrierefreie Nasszellen mit WC und Dusche. Neben der von der Einrichtung orgehaltenen Möblierung (Kleiderschrank, Pflegebett, Nachttisch, Sideboard, Tisch und 2 Stühle) die dem individuellen Pflegebedarf gerecht wird, können unsere Bewohner gern persönliche Ausstattungsgegenstände mitbringen. Die Zimmer verfügen über einen Telefonanschluss und eine moderne Rufanlage. Anschlussmöglichkeiten für Radio und TV sind ebenfalls vorhanden.

Das Haus

Die Bewohnerzimmer verteilen sich innerhalb des Hauses über zwei Ebenen. Es gibt vier Wohngruppen, die sich jeweils im Erdgeschoss in Wohngruppe 1a und 1b und im Obergeschoss in Wohngruppe 2a und 2b gliedern. Im Dachgeschoß befindet sich ein großer Therapieraum mit angrenzender Dachterrasse sowie ein Raucherzimmer für Bewohner. Alle Etagen sind sowohl über einen Aufzug, als auch über das Treppenhaus erreichbar. Im Dachgeschoß hat auch der Ambulante Pflegedienst der AWO seinen Sitz.

Einen allgemeinen Aufenthaltsbereich gibt es jeweils am Ende der Wohngruppe, der auch Besucher zum Verweilen einlädt. Auf jeder Etage steht ein Pflegebad mit moderner Badewanne und Dusche zur Verfügung. Unser Haus ist mit modernen Hilfsmitteln wie Lifter; Aufstehhilfe; Rollatoren; Rollstühlen sowie einem speziellen Pflegerollstuhl ausgestattet.

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Leistungen

Leistungen

  • Vollstationäre Pflege
  • Kurzzeitpflege
  • Verhinderungspflege

Unser Service

  • Wahlessen aus 3 verschiedenen Kostformen
  • Reinigung der Zimmer und Wäschereinigung
  • Vielseitiges kulturelles Angebot
  • Fußpflege und Friseur mit Kooperationspartnern

Kompetente Pflege - individuelle Betreuung

Der pflege- und hilfsbedürftige Mensch mit seinen Bedürfnissen und Wünschen steht im Mittelpunkt unserer Arbeit. Unser Betreuungskonzept hat das Ziel, den in unserem Haus lebenden Menschen das Recht auf ein würdevolles Alter zu sichern. Wir wollen in unserem AWO Seniorenzentrum älteren und pflegebedürftigen Menschen ein Zuhause geben, in dem sie sich wohlfühlen und selbstbestimmt ihren Alltag gestalten können. Die Betreuung setzt dort an, wo die Fähigkeiten des einzelnen nicht mehr ausreichen und orientiert sich immer an den Ressourcen des Bewohners. Wir arbeiten nach einer biografieorientierten und ganzheitlichen Pflegephilosophie.

Dazu gehören:

  • Förderung der Gesundheit durch Aktivierung und Mobilisierung
  • Organisation und Durchführung der Pflege nach aktuellem Stand der medizinischpflegerischen und gerontopsychiatrischen Erkenntnisse
  • Strukturierung des Tagesablaufes unter Berücksichtigung der persönlichen Bedürfnisse Förderung von Kontakten
  • Betreuung und Förderung von Menschen mit Demenz
  • Soziale Beratung und Begleitung sowie Pflege einer würdevollen Abschiedskultu
  • Ärztliche und therapeutische Betreuung in Kooperation mit niedergelassenen Ärzten, Therapeuten, Apotheken und Sanitätshäusern sowie Krankenhäusern

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Ambulante Pflege

Unsere Leistungen 

  • Häusliche Pflege 
  • Medizinische Behandlungspflege
  • Beratungsgespräche zur Sicherstellung der Pflege- und Hilfsmittelversorgung
  • Empfehlungen von Betreuungsangeboten für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz
  • Pflegeberatung

Der AWO Ambulante Pflegedienst Jerichow hat seinen Sitz im Otto Baer Haus und gehört zur AWO Soziale Dienste Sachsen-Anhalt GmbH. Sie erreichen uns telefonisch unter 039343 / 929945  oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 amb pflege Jerichow web

Otto Baer

Otto Baer

« 01.02.1881 Jerichow † 23.04.1966 Magdeburg

Otto Baer 1924Mit der Namensgebung Otto Baer Haus würdigen wir das politische Engagement des Demokraten Otto Baer in der Zeit der Weimarer Republik sowie nach dem Zusammenbruch des Naziregimes im Regierungsbezirk Magdeburg , indem wir diesen Namen wieder in das Bewusstsein seiner Geburtsstadt Jerichow zurückbringen.

Aus einfachen Verhältnissen stammend wurde Otto Baer am 01.02.1881 in Jerichow geboren. Nach seiner Lehre als Weißgerber engagierte er sich als Mitglied seit 1898 in der Gewerkschaft der Lederarbeiter und nahm später leitende Funktionen ein.

Otto Baer gehörte zu den Mitbegründern der gewerkschaftlichen Versicherung „Volksfürsorge", deren Direktor er 1912 wurde. Seit 1900 in der SPD, wählte ihn 1917 der Ortsverein Magdeburg zum Parteivorsitzenden. Im Magdeburger Stadtrat, übernahm er als Vertreter der stärksten Fraktion 1920-1933 das Amt des Stadtverordneten-Vorstehers. Weiterhin ist Otto Baer als Landtagsabgeordneter für die Provinz Sachsen aktiv und wird zum Landtagspräsidenten des Landtages Sachsen berufen. In den Jahren 1929-33 war er als stellvertretendes Mitglied des Preußischen Staatsrats vertreten. Ab 1928 wurde der sachkundige Verwaltungsspezialist zum Vorstandsmitglied des Deutschen Städtetages bestimmt. In der Funktion des Verwaltungsdirektors leitete er das Magdeburg-Sudenburger Krankenhaus.

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurde er gesucht. Er konnte sich der sofortigen Verhaftung entziehen. Wenig später im Mai 1933 wurde er für zwei Wochen in die sogenannte Schutzhaft genommen. In den folgenden 12 Jahren bis 1945 wurde er durch zahlreiche Hausdurchsuchungen schikaniert und ihm die wöchentliche polizeiliche Meldepflicht auferlegt. Arbeitslos bis 1935, übernahm er eine Versicherungs-vertretung, die er durch Beteiligung ebenfalls arbeitsloser Sozialdemokraten stark ausbaute. Die Gestapo vermutete eine getarnte Widerstands-Organisation und nahm ihn 1936 für fünf Monate in Untersuchungshaft. Erst 1938 konnte er wieder eine Versicherungsagentur übernehmen. Im November 1939 wurde er infolge des kriegs bedingten Arbeitskräftemangels vom Finanzamt dienstverpflichtet. Im August 1944 im Zuge der "Aktion Gitter" erneut inhaftiert, überstand der 63jährige sechs Wochen im Konzentrationslager Sachsenhausen.

Im April 1945 wurde er vom amerikanischen Stadtkommandanten aufgefordert als Oberbürgermeister die Stadtverwaltung von Magdeburg zu übernehmen. Er hat diesen Auftrag auf Weisung der britischen Besatzungsmacht und der sowjetischen Administration weiter ausgeführt. Zusätzlich wurde Otto Baer von der sowjetischen Administration zum Bezirkspräsidenten für den Regierungsbezirk Magdeburg berufen. In beiden Positionen amtierte Otto Baer bis Februar 1946. Nach zehn Wochen in NKWD-Haft arbeitete er später auf Vorschlag der sowjetischen Administration bis zu seiner Pensionierung 1952 als Hauptabteilungsleiter im Finanzministerium in Halle, wo er den Ministerial-Direktor und den Finanzminister bei Abwesenheit vertrat.

Die Anerkennung als Opfer des Faschismus wurde ihm verweigert. Gegenüber der Zwangsvereinigung von SPD und KPD im April 1946 nahm er eine ablehnende Haltung ein. Eine von seinem kaufmännisch erfolgreichen Sohn Hermann angeratene Über-siedlung nach Hannover entsprach nicht seinen Vorstellungen. Er wollte seinem sozialdemokratischen Freundeskreis in Magdeburg verbunden bleiben. Otto Baer, der Magdeburg die Treue hielt, verstarb 85jährig am 23.04.1966 in Magdeburg.

Qualitätsmanagment

"Wo AWO drauf steht, soll auch AWO drin sein"

Träger des Otto Baer Hauses ist die AWO Soziale Dienste Sachsen-Anhalt GmbH (ASD), eine Tochtergesellschaft des AWO Landesverbandes Sachsen-Anhalt e. V. Die ASD Einrichtungen waren die ersten in Sachsen-Anhalt, die sich der Zertifizierung nach der weltweit anerkannten ISO 9001 gestellt haben. Bereits Ende der 90er-Jahre begannen die ersten Häuser, sich den Qualitätsprüfungen zu stellen. Die ASD betreibt neun Seniorenzentren und zwei ambulante Pflegedienste in Sachsen-Anhalt mit mehr als 400 Beschäftigten und ist damit ein bedeutenden Anbieter im Bereich der Altenhilfe.

"Wo AWO drauf steht, soll auch AWO drin sein", so AWO Geschäftsführer Wolfgang Schuth. "Deshalb wird in unseren Häusern nach den Vorgaben des Qualitätsmanagementsystems ISO 9001 gearbeitet. Für die Kolleginnen und Kollegen bedeutet dies, dass die Arbeit professionalisiert und verbessert wird. Den Bewohnerinnen und Bewohnern der Einrichtungen sowie ihren Angehörigen bringt dies zusätzliche Sicherheit."

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Pflegesatz

Pflegesatz

Wenn Sie sich entschieden haben, in unserer Einrichtung zu wohnen, dann kommen monatlich folgende Kosten auf Sie zu:

Pflegestufe

Kosten, die von der

Pflegekasse übernommen werden

Kosten, die vom Bewohner

zu tragen sind (Eigenanteil)

1 1064,00 Euro 1.020,38 Euro
2 1330,00 Euro 1.162,31 Euro
3 1612,00 Euro 1.232,88 Euro

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Aktuelles

Hier stellen wir regelmäßig Beiträge aus dem Leben in unserer Einrichtung ein

- Senioren genießen stimmungsvolle Adventsfeier des AWO Ambulanten Pflegedienstes

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AWO Pflegeberatung

pflegeberatung

Altenarbeit und Altenhilfe

Das Altern muss als normaler voranschreitender Prozess in unserer Gesellschaft verstanden werden. Zentrale Aufgabe der Altenarbeit und der Altenhilfe ist, alten Menschen auch bei zunehmendem Unterstützungsbedarf eine weitgehend selbstbestimmte Lebensführung und Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Erforderlich ist ein auf die unterschiedlichen Bedarfslagen abgestimmtes Hilfesystem, das Angebote der sozialen, körperlichen und psychosozialen Unterstützung vorhält. Sozial, psychisch und physisch benachteiligte Menschen der älteren Generation können oft nicht mehr als autonome Kunden auftreten. Die AWO unterstützt sie dabei, Angebote von Leistungsstärke und Qualität in Anspruch zu nehmen. (aus dem Grundsatzprogramm der AWO)  

AWO Soziale Dienste Sachsen-Anhalt GmbH  

Die AWO Soziale Dienste Sachsen-Anhalt GmbH ist Träger der Seniorenzentren des AWO Landesverbandes.

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